Kreuzfahrt-Saison 2012 neigt sich dem Ende – „Black Watch“ ist letztes Schiff dieses Jahres in Warnemünde

Noch ist die Kreuzfahrt-Saison 2012 in Warnemünde nicht ganz zu Ende – doch bereits jetzt lässt sich festhalten: Warnemünde hat 2012 erneut eine Kreuzfahrt-Rekordsaison erlebt. Noch nie zuvor haben so viele Schiffe im Hafen Warnemünde festgemacht. Das letzte Kreuzfahrt-Schiff dieses Jahres ist die „Black Watch“ am 25. November 2012.

Die Zahlen sind beeindruckend und zeigen, dass Warnemünde auch 2012 der Kreuzfahrt-Hafen Nummer eins in Deutschland ist. Insgesamt 181 Schiffsanläufe verzeichnete Warnemünde dieses Jahr – so viele wie nie zuvor. Doch nicht nur die Anlaufzahl ist eine Bestmarke für das Fischerdörfchen vor den Toren Rostocks. Auch die Anzahl der verschiedenen Schiffe, die in Warnemünde festgemacht haben, knackt den bisherigen Rekord: 40 verschiedene Ozeanriesen machten an den Kaimauern in Warnemünde fest.

warnemuende hafen

Zudem nahmen 25 unterschiedliche Reiseanbieter Warnemünde in ihre Touren als Station auf – keine Frage, auch das ist ein Rekord in der Kreuzfahrtgeschichte Warnemündes. Sehr häufig zu Gast in Warnemünde waren dieses Jahr die AIDAsol, die Norwegian Sun, die Emeral Princess und die Costa Fortuna.

Die Zahlen der Kreuzfahrt-Saison 2012 beweisen, Warnemünde hat nicht nur seinen festen Platz bei den deutschen Kreuzfahrt-Häfen gefestigt. Nein, Warnemünde ist vielmehr die Nummer eins – und dies nun schon das zweite Jahr in Serie. Ein Ende dieser positiven Entwicklung ist nicht in Sicht.

Die kommende Kreuzfahrt-Saison ist vielversprechend

Für das kommende Jahr rechnen die Hafen-Betreiber in Warnemünde mit weiteren Rekordzahlen. Demnach sind 201 Anläufe geplant, 41 verschiedene Schiffe und 29 unterschiedliche Veranstalter haben Warnemünde in ihren Reise-Kalender integriert.

Doch bevor Warnemünde in die neue Kreuzfahrt-Saison startet, gastiert Ende November noch die „Black Watch“ in Warnemünde – genau wie 2011 beschließt dieses Schiff die Kreuzfahrt-Saison in Warnemünde. Die „Black Watch“ wird nach ihrem Aufenthalt in Warnemünde auf weite Reise gehen und den Indischen Ozean anlaufen.

Das Kreuzfahrtschiff  ”Black Watch”

Die „Black Watch“ wurde im Jahr 1972 in Helsinki gebaut, damals ursprünglich für die Reederei Royal Viking Line. Im Jahr 1982 erhielt das Boot eine Schönheitskur – in Bremerhaven wurde die „Black Watch“ um 27 Meter verlängert.

Das war aber nur ein Kapitel im bewegten Leben der „Black Watch“ – denn anschließend ging sie in Kloster. Ein Gotteshaus in Nassau kaufte die „Black Watch“ und gab ihr damals den Namen „Westward“. Ihr jetziger Besitzer, Fred. Olsen, gab ihr schließlich den Namen „Black Watch“. Dieser stammt aus der schottischen Gesichte. Der Name „Black Watch“ geht auf die dunkle Farbe des Schotten-Rocks zurück sowie auf ihre Aufgabe als Wächter Schottlands.

An Bord der „Black Watch“ wird Englisch gesprochen. Das Schiff fährt unter der Flagge Bahamas. Die „Black Watch“ ist 205 Meter lang und 25 Meter breit. Die Black Watch hat acht Decks und 22 Lifte. Bis zu 807 Passagiere finden an Bord Platz. Der Eigner verweist bei den Besonderheiten der „Black Watch“ darauf, dass die Gäste an Bord des Schiffes viel Platz für ihre Individualität haben.

Reederei: Fred. Olsen
Bordsprache: Englisch
Bordzahlungsmittel: britische Pfund
Schiff erbaut im Jahr: 1972/renoviert 2005
Länge: 205 Meter
Breite: 25 Meter 
Tiefgang: 7 Meter
Tonnage: 28 613
Werft: Umbau bei Blohm und Voss
Flagge: Bahamas
Passagiere/Crew: 805 / 350
Kabinenanzahl: 421